Ja, warum können Sie diesen Satz lesen und andere selbst dann nicht, wenn alles richtig dort steht?
Entscheidend ist, dass der erste und der letzte Buchstabe richtig sind und die Anzahl der Buchstaben stimmt. Danach schafft Ihr Gehirn Ordnung in dem Durcheinander und „rechnet“ den Satz korrekt um, weil Sie bereits aus dem Zusammenhang,- Ihrem Welt- und Wortwissen erraten können, wie es weiter geht. Je mehr Kontext Sie gegeben haben, um so weniger konkrete Buchstabeninformation brauchen Sie, um den Sinn des Gelesenen zu verstehen.
Auf diese Weise schaffen es auch rechtschreibschwache Menschen vermeintlich gut zu lesen. Sie nehmen aber die innere Struktur der Wörter und damit die Kombination von Buchstaben, die in deutschen Wörtern häufig vorkommen, nicht wahr. Somit reproduzieren sie diese beim Schreiben auch nicht.
Damit hätten wir eine Form der Lese-Rechtschreibschwäche kurz beschrieben.
Für weitere interessante Informationen, auch aus dem Bereich der Mathematik, fragen Sie uns bitte.
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Lerntherapeutisches Institut für Lese-, Rechtschreibschwäche & Dyskalkulie
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